IPE > Stationäre Absauganlagen > Stationäre Absauganlagen Großfilteranlagen > Sicherheit, Brand- und Ex-Schutz, Reststaubüberwachung DIN EN 12779

Sicherheitskomponenten / Überwachungseinrichtungen

Gefahr einer Holzstaubexplosion


Die Gefahr von Bränden, Staubexplosionen sowie Störungen im Produktionsprozess ist allgegenwärtig.

 

Zum Personenschutz und zum sicheren Betrieb von Filter- und Absauganlagen ist der Einsatz enstprechender Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen überwiegend vorgeschrieben, teilweise prozessbedingt notwendig bzw. zu empfehlen.

 

Sicherheitskomponenten sind:

 

  • Brandschutzklappen
  • Brand- und Rauchüberwachungssysteme
  • Berstscheiben / Explosionsentlastungsflächen
  • Rückschlagklappen
  • Löschleitungen / Löscheinrichtungen
  • Reststaubüberwachung  der gefilterten Luft
  • Türsicherheitsschalter

 

Zu den Überwachungseinrichtungen zählen:

 

  • Differenzdrucküberwachung der Filter
  • Volumenstromüberwachung der Anlage und Förderleitungen
  • Füllstandüberwachungen
  • Temperaturüberwachung der Prozessluft 

Reststaubüberwachung gem. DIN EN 12779

IPE-Reststaubsensor im Rückluftkanal

 

Gemäß DIN EN 12779 und BGI 739 ist eine Reststaubüberwachung für Absauganlagen mit einer Absaugleistung > 10.000 m³/h und Rückluftführung vorgeschrieben. Dabei wird die zulässige Staubkonzentration von max. 0,1 mg/m³ in der gefilterten Rückluft ständig überwacht.

 

Das Betreiben einer modernen Filteranlage ohne diese permanente Kontrolle der Staubemission ist ohnehin kaum noch zeitgemäß, da neben den Aspekten des Gesundheitsschutzes ebenso die Prozesssicherheit im Vordergrund steht.

 

Die IPE-Reststaubüberwachung im Überblick:    

 

  • Vorschrift bei Absauganlagen >10.000 m³/h laut DIN EN 12779 und BGI 739
  • Ständige Emissionsmessung und Filterüberwachung
  • Früherkennung eines beginnenden Filterverschleißes
  • Soforterkennung eines Filterbruches / einer Filterbeschädigung
  • Ortung defekter Filterelemente und Membranventile
  • Automatische Umschaltung auf Abluft und Auslösung einer Warnung bei Erreichen der Auslöseschwelle
  • Gezielte Wartungsmaßnahmen, geringer Wartungsbedarf
  • Verwendbar zur Überwachung einzelner Filter 
  • Anzeige Reststaub und Warnstufen am Display des Schaltschrankes

 

Nach DIN EN 12779 sind während der Inbetriebnahme der Filteranlage und später ständig wiederkehrende Prüfungen und Kalibrierungen des Systems zwingend vorgeschrieben. Dazu sind aufwändige und teure Messgeräte und Verfahren notwendig, die nur einschlägige Fachfirmen wie IPE verfügbar haben. Die Maßnahme vor Ort macht zusätzliche An- und Abreisen des Fachpersonals notwendig. Insgesamt eine teure Angelegenheit!

 

Um unseren Kunden die dafür entstehenden erheblichen Kosten zu ersparen, entwickelte IPE ein Verfahren zur sicheren ständigen Reststaubüberwachung. Diese Kombination wird durch eine entsprechende Bescheinigung bei der Übergabe der Anlage an unsere Kunden bestätigt.

 

IPE Filterbausteinsystem mit EW 90 Brand-/Feuersicherheits-Zertifikat

Mit der Neufassung der BGI 739-2 (Juli 2012) wird bei Filteranlagen ein Sicherheitsabstand von 5 m, bei Nicht-Brandschutzwänden, zum Gebäude gefordert.

 

Durch eine Feuersicherheitsprüfung EW 90 wird bestätigt, dass solche geprüften Filteranlagen jedoch bis zu 1 m an ein Gebäude aufgestellt werden dürfen, ohne dass zusätzliche Brandschutzmaßnahmen zu erfüllen sind.

 

Das gesamt IPE-Filterbausteinsysstem wurde deshalb einer Brand- und Feuersicherheitsprüfung bei der MPA unterzogen.


Die IPE-Filterbausteine wurden dabei in einer Feuerungskammer über einen Zeitraum von 97 Minuten von mehreren großen Brennern mit 670 Grad beflammt. Dabei durfte die Strahlwärme auf der anderen Seite in 1 m Entfernung 15 kW/m² nicht überschreiten.

 

EW 90 Brand-/Feuerschutzprüfung

IPE-Filteranlagen halten einem Brand im Gehäuseinneren über 90 Minuten Stand!

 

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Probekörper zu Versuchsbeginn.

Versuchsende nach 97 Minuten.

Die Filterbausteine wurden dabei in einer Feuerungskammer über einen Zeitraum von 97 Minuten von mehreren großen Brennern mit 670 Grad beflammt.

      Dabei durfte die Strahlwärme auf der anderen Seite in 1 m Entfernung 15 kW/m² nicht überschreiten.

Prüfung bestanden!